Ihr Aufenthalt in Akanin’ny Nofy
Dieses paradiesische Fleckchen Erde mit einem charmanten Namen „Nest der Träume“ liegt an der Ostküste Madagaskars. Akanin’ny Nofy hat eine Ausdehnung von ca. 50 Hektar und liegt am Ufer mehrerer Seen, aus deren künstlicher Fusion der Kanal von Pangalana entstanden ist. Entlang der Ostküste erstreckt sich der Kanal von Farafangana nach Toamasina mit einer Gesamtlänge von ca. 665 Km. Akanin’ny Nofy liegt am dritten See Ampitambe, wenn man in Manambato abfährt.
Der Höhepunkt vor Ort ist das auf einer Landzunge liegende Privatreservat Palmarium. Der Parkgründer hat mit einheimischen Pflanzenarten experimentiert und das Palmarium ins Leben gerufen. Neben der Botanik bietet sich im Palmarium eine privilegierte Bühne zur Lemurenbeobachtung.
Es leben ca. 10 Lemurenarten frei im Palmarium. Der größte Lemur ist zweifellos der Indri. Diese Art markiert ihr Territorium mit einem lauten bizarren Schrei. Ein „Indrikonzert“ gehört zu den nicht zu verpassenden Highlights im Palmarium. Daneben leben noch andere Lemurenarten wie Sifaka, Kronenmaki, Mohrenmaki und der nestbauende Kragenlemur im Palmarium.
Der Parkeintritt ist kostenpflichtig. Während einer ca. zweistündigen Wanderung im Wald werden Ihnen lokale Guides die Fauna und Flora der Ostküste Madagaskars näherbringen. Der Baum der Reisenden, Kannenpflanzen sowie viele Orchideen sind im Wald nicht zu übersehen. Eine Orchideenart, die nach Vanille riecht, gedeiht ebenfalls auf dem sandigen Boden in Akanin’ny Nofy.
Der meist benutzte Weg bleibt der Kanal von Pangalana, um Akanin’ny Nofy zu erreichen. Ausgangspunkt kann sowohl das kleine Dorf Manambato als auch die Hafenstadt Toamasina sein. Mit einem für diese Strecke eingesetzten typischen Boot dauert die Fahrt eine Stunde, wenn man in Manambato einsteigt. Die Fahrt nach Toamasina dauert ca. drei Stunden. Der damalige französische Gouverneur General Gallieni hatte den Kanal aus zwei Gründen bauen lassen. Der Kanal ist einerseits ein guter Weg, um die lokalen Produkte und Gewürze zu transportieren. Andererseits hatte der General die Erschließung dieser isolierten Ortschaft befohlen, um die Region besser im Griff zu haben.
Eine Kanalfahrt in dieser traumhaften Gegend ist unvergesslich. Die üppige grüne Ostvegetation versteckt die perfekt angepassten Fischerdörfer mit großer Diskretion hinter den Bäumen der Reisenden und den Brotfruchtbäumen. Kinder baden im Kanal, Fischreusen hängen am Ufer und Fischer paddeln mit harmonischen Bewegungen in ihren Einbäumen. Hektik und Stress sind in dieser abgelegenen kleinen Welt mit idyllischer Stimmung völlig falsch am Platz.
Die Bungalows des Hotels Palmarium sind mit lokalen Baumaterialen erbaut worden. Echtheit und Einfachheit bestimmen im „Nest der Träume“ das Konzept.
Akanin’ny Nofy