Auf den Spuren der Lemuren
Langstreckflug 1.Tag
Ankunft in Antananarivo Sie werden am Flughafen abgeholt. Nach Erledigung aller Flughafenformalitäten werden Sie zum Hotel gebracht. Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, wird heute gezeigt. Eine Stadtrundfahrt durch die drei Teile dieser großen Stadt mit ca. 1,8 Millionen Einwohnern wird durchgeführt.
2.Tag Relais du Plateau Halbpension
Kanalfahrt bei den Betsimisarakas Flug nach Osten. Toamasina ist die größte Hafenstadt Madagaskars. Endstation des heutigen Tages ist die idyllische Ortschaft namens Akanin’ny Nofy, „das Nest der Träume“. Die dreistündige Bootsfahrt am Kanal von Pangalana zeigt die grüne und üppige Kanalvegetation der Ostküste. Man fährt an Fischerdörfern vorbei und kann vom Boot einige der alltäglichen Aktivitäten des Betsimisarakas, des einheimischen Volksstammes, beobachten.
3.Tag Palmarium Halbpension
Erste Begegnung mit den Lemuren Üblicherweise muss man in den Wald gehen, um die Lemuren zu beobachten. Das von einem deutschen Naturliebhaber gegründete Palmarium bietet aber die Möglichkeit, fünf Lemurenarten in der Nähe des Restaurants zu beobachten. Hier kann man sie sogar auf die leichte Schulter nehmen. Sie springen nämlich von Schulter zu Schulter. Einige freche Lemuren fressen diskret am Frühstücktisch mit. Gegen 09 Uhr geht man wegen der Indris, der größten der lebenden Lemuren, in den Wald. Die Wanderung in diesem Regenwald dauert ca. 1 Stunde. Nachmittags kann man zu einem typischen Betsimisaraka-Fischerdorf fahren. Auf der Rückfahrt kann man einen kurzen Fotostop bei den fleischfressenden Kannenpflanzen Nepenthes madagascariensis machen.
4.Tag Palmarium Halbpension
Marktspaziergang und Ivoloina Park Rückfahrt nach Toamasina. Der lokale Markt von Toamasina, der Bazar Kely“ und der zoologische Garten von Ivoloina stehen heute auf dem Programm. Auf dem Markt hat man einen Überblick dessen, was den Einheimischen zum Kaufen zur Verfügung steht. Gewürz, Gemüsesorten, Tropenfrüchte, Fleisch bilden das Dekor bei diesem sehr bemerkenswerten Marktspaziergang. Das Forschungszentrum von Ivoloina ist ein Übergangsstation für kranke bzw. für bei den Einheimischen beschlagnahmten Tieren vor ihrer Auswilderung
5.Tag Sharon Hotel Halbpension
Ambohimanga: ein Weltkulturerbe Rückflug nach Antananarivo. Antananarivo ist die Stadt der Tausend und einen heiligen Hügel. Sie selbst liegt auf einem Hügel. Heute zeigt Antananarivo ihr historisches Gesicht. Man fährt nach Ambohimanga „ dem blauen Hügel“. Der große König Andrianampoinimerina, der König der im Herzen der Merinas bleibt, hat im 18.Jahrhundert auf diesem Hügel seinen ersten Palast gebaut. Zwei Jahrhunderte später wurde sein Palast samt der ganzen Anlage von der UNESCO als Weltkulturerbe nominiert. Wer die Geschichte Antananarivo kennen lernen möchte, findet in Ambohimanga die wichtigen Aufschlüsse. Heutzutage ist Ambohimanga die wichtigste spirituelle Stätte der Merinas. Der Palast ist die Hauptstadt der madagassischen Hauptreligion: des Ahnenkultes.
6.Tag Relais du Plateau Halbpension
Auf zu den Baobabs Flug nach Morondava, der Heimat der Baobabs. Was wäre Madagaskar als Reiseziel ohne die Baobabs? Sie heißen in der einheimischen Sprache „ Mutter des Waldes“. Diese faszinierenden Bäume sind leider vom Aussterben bedroht, zum einen wegen der galoppierenden Zerstörung ihres Lebensraumes und zum anderen weil die Baobabsamen nicht mehr optimal keimen. Aus diesem Grund sieht man in der Natur kaum junge Baobabpflanzen. Nachmittags wird eine Fahrt zu der weltbekannten Baobabstrasse unternommen. Es geht nicht nur darum, dabei zu sein. Der Sonnenuntergang an der Baobabstrasse bietet viel mehr an Stimmungen und fotographischen Motiven. Die Region von Morondava ist weiterhin das Gebiet eines der mächtigen Volkstämme Madagaskars. Die Sakalavas haben Jahre lange den ganzen Westen der großen Insel beherrscht. Typisch für die Sakalavas ist ihre Grabkunst. Oft sieht man an Gräbern erotische Bilder. Das ist eine besondere Art bei den Sakalavas, den Tod zu entmystifizieren bzw. sich darüber lustig zu machen. Leider sind solche Grabstellen in den letzten Zeiten Gegenständer höchsten Wertes skrupelloser Plünderer geworden. Die Besichtigung einer kleinen Werkstatt steht heute im Programm, wo solche Grabstellen hergestellt werden.
7.Tag-8.Tag Le Renala Halbpension
Das Land, wo die Lemuren tanzen Flug nach Taolagnaro. Am nächsten Tag Fahrt nach Berenty. Dieses Privatreservat liegt ca. 100 Km von Taolagnaro entfernt. Nach dreistündiger ziemlich anstrengender Fahrt kommt man in Berenty an. Die Attraktion ist unumstritten der tanzende Larvensifaka. Im Gegensatz zu den anderen Lemuren bewegen sich die Sifakas auf zwei Beinen. Drei Schwerpunkte stehen auf dem Programm: Wanderung in den zwei Teilen des Galeriewaldes, Wanderung im Dornenwald und Nachtwanderung im Didieracaeenwald. Außer Wieselmakis, Mausmakis, Chamäleons, und Vögeln, die man während der Nachtwanderung sieht, ist die Nachtwanderung im Didieracaeenwald ein außergewöhnlich emotionales Erlebnis. Diese Armleuchtergewächse, der klare Sternhimmel, die Rufen der nachtaktiven Wieselmakis, und das Kreuz des Südens versetzen einen in eine ganz andere Welt. In Berenty kann man den Volkstamm Antandroy kennen lernen. Die Dornenmänner leben in diesem Teil der Insel, wo fast nur Dornenwälder und Feigenkakteen wachsen. Trotz dieser harten Lebensbedingungen, ist ihnen gelungen die Originalität ihrer Kultur aufzuheben. Die Antandroys haben ihre eigene Musik, eigene gesellschaftliche Struktur und eigene Lebensweise. Eine Eheschließung erfolgt beispielsweise nur nach Abgabe von zwei Zebus an die Brauteltern. Weder Kirche noch Standesamt sind entscheidender als die zwei Buckelrinder.
9.Tag Le Dauphin Halbpension
10.Tag 11.Tag Berenty Lodge Halbpension
Am Strand von Ifaty Rückfahrt nach Taolagnaro und dann Weiterflug nach Toliary. Das Dorf Ifaty liegt ca. 1 ½ Stunden von Toliary entfernt. Dieses Fischerdorf ist ein bekannter Badeurlaubsort. Die Einheimischen heißen Vezos. Sie leben am und vom Meer. Ihre Auslegerboote erinnern an ihre Verwandten bzw. Cousins in Indonesien. Eine Wanderung im Baobabwald wird angeboten. Wer sich für Vogelbeobachtung interessiert, kann auf der Spur des Langschwanzerdrackes Uratelornis chimaera gehen. Schnorcheln und Meeresausflüge sind auch vor Ort möglich. Sonst haben die Kunden zwei Tage zur freien Verfügung.
12.Tag-13.Tag Les Dunes Halbpension
Rückflug nach Tana und Heimflug nach Europa 14.Tag
Lemuren