Tor des Südens

Zum Tor des Südens

Langstreckenflug 1.Tag

Ankunft in Antananarivo Die Kunden werden am Flughafen abgeholt. Wir helfen bei der Erledigung aller Flughafenformalitäten. Transfer zum Hotel. Antananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, wird heute gezeigt. Eine Stadtrundfahrt durch die drei Teile dieser großen Stadt mit ca. 1,8 Millionen Einwohnern wird durchgeführt.

2.Tag Relais des Plateau Halbpension

Fahrt nach Andasibe

Nach dem Frühstück Fahrt Richtung Osten . Die heutige Fahrt dauert ca. drei Stunden. Das Sonderreservat für Indri in Analamazaotra ist ein der seltenen Wälder, wo man den größten der lebenden Lemuren, Indri, sehen kann. Vor dem Abendessen besteht die Möglichkeit, entlang der Straße zu wandern.

2.Tag Feon’ny Ala Halbpension

Auf der Suche nach den Indris Die zwei bis vierstündige Wanderung im Nationalpark von Analamazaotra steht unter dem Zeichen der Indri-Suche. Neben den Diademsifakas Propithecus diadema, den Rotbauchmakis Eulemur rubriventer und den Braunen Lemuren Eulemur fulvus ist der Indri Indri indri die größte Sensation in diesem Regenwald. In der Regenzeit ist der Regenwald eine bunte Bühne für vielfältige Reptilenarten, Insekten und Säugetiere. Baumfrösche, Plattschwanzgeckos, Girafenhalskäfer sind zu dieser Zeit aktiv. Da es hier um einen Regenwald niederer Lage geht, ist die Wanderung relativ leicht. Der Park ist davon abgesehen mit guten Pfaden erschlossen. Möglichkeit einer zweiten Nachtwanderung entlang der Straße.

3.Tag Feon’ny Ala Halbpension

Fahrt durch das Hochland

Der Weg ist heute das Ziel. Die heutige Fahrt zeigt die typische Hochlandslandschaft. An mehreren Orten sieht man noch die alten traditionellen Laterithäuser. Die Reisterrassen und das weite Ackerland erinnern an die Philippinen und Bali in Südostasien. In Ambatolampy wird eine kleine Gießerei besichtigt. Aus alten verbrauchten Aluteilen werden Alutöpfe Mithilfe einer sehr einfachen und primitiven Technik hergestellt. Endstation für Heute ist die Thermalstadt Antsirabe. Antsirabe ist die Stadt der „Pousse Pousse“, dieses aus Indien importierte „ Fahrzeug“ überfüllen die Straße dieser von der norwegischen Mission gegründeten Kurstadt. Während der Kolonialzeit war sie ein beliebter Urlaubsort der Franzosen, der damaligen Kolonialherrscher

4.Tag Camelia Zimmer und Frühstück

Tag der Handwerker Nach der Gießerei von Ambatolampy wollen wir heute andere handwerkliche Tätigkeiten kennen lernen. Allein in der Stadt Antsirabe besichtigen wir heute drei Werkstätten. Herstellung von Fahrzeugen in Miniaturausgaben aus Blechdosen , Steinschleiferei und Herstellung von handwerklichen Gegenständen aus Zebuhörnern. In der Steinschleiferei „ Chez Joseph“ geht es in erster Linie darum, sich einen Überblick über die madagassischen Edel- und Schmucksteine zu verschaffen. Wer sich in dieser Branche auskennt, kann sich einen guten Preis aushandeln. Zwei Stunden von Antsirabe liegt die Stadt Ambositra. Sie ist die Hauptstadt der Holzschnitzerei. Diese Kunst wird allerdings von einem anderen Volkstamm namens Zafimaniry beherrscht, der eine Stunde von Ambositra entfernt lebt. Die Besichtigung einer Werkstatt in „ Chez Victor „ wird geplant.

5.Tag Setam Lodge Halbpension

Der Bergregenwald, wo die Bambuslemuren sind. Der deutsche Primatolog Bernhard Meier hat dank seiner Entdeckung im Jahre 1986 einer neuen Bambuslemurenart, des goldenen Bambuslemurs“ Hapalemur aureus zur Entwicklung des Naturtourismus in dem Nationalpark von Ranomafana einen wesentlichen Beitrag geleistet. Der Wald ist darüber hinaus die Heimat von drei Bambuslemurenarten: Der kleine Bambuslemur Hapalemur griseus, der große Bambuslemur Prolemur simus und der goldene Bambuslemur. Wanderstöcke sind hilfreich bei einer Wanderung im Nationalpark von Ranomafana. Während der Nachtwanderung gehören Chamäleonen, Platttschwanzgeckos, Mausmakis und die Schleichkatze (fossa) zu den zu suchenden Nachttieren.

6.Tag Setam Lodge Halbpension

Vorbei am Tor des Südens Fahrt nach Fianarantsoa, die Stadt der einen und tausend Kirchen. Der hiesige Volksstamm heißt Betsileo. Außer der tausend Kirchen und Klöster ist die Gegend von Fianarantsoa für ihre Weinberge bekannt. Kirche und Wein sind immer im Laufe der Geschichte Hand in Hand gegangen. Der Weinkeller von Soavita ist für jeden Besuch offen. Die Idee, in der Gegend Wein anzubauen, lässt sich auf ein schweizerisches Projekt zurückführen. Das Klima in diesem bergigen Gebiet ist für Weinanbau optimal. Leider hat sich herausgestellt, dass unser Wein mit dem europäischen Produkt nicht konkurrieren kann. Der Wein von Fianarantsoa wird dann nur für den lokalen Markt abgesetzt. Eine Kostprobe ist vor Ort möglich. Die erste Begegnung mit den Ringelschwanzmakis findet heute im Anja-Park statt. Sie leben in der freien Natur am Fuß von drei imposanten Felsen. Im Umkreis von 100 Km ist der große Kontrast zwischen dem Bergregenwald und der bergigen Landschaft in der Nähe der Gegend von Ambalavao eindrucksvoll. Vorbei am Tor des Südens fährt man ins Gebiet der Baras hinein. Die Baras sind die außergewöhnlichsten Menschen Madagaskars. Während die Mannwerdung bei den Masays durch eine Löwenjagd erfolgt, muss ein Bara-Mann einmal in seinem Leben Zebus geklaut haben, um für einen richtigen Mann gehalten zu werden. bei ihnen ist der Viehdiebstahl „ Nationalsport“. Endstation ist heute das kleine Dorf Ranohira, wo das Isalo-Gebirge ist.

7.Tag Relais de la Reine

Auf der Erkundung des Isalo-Gebirges Diese sensationelle Sandsteinformation ist das Refugium von Sukkulenten wie Pachypodium, verschiedene Aloe-und Chalankoearten. Trotz des trocknen Klimas weist das Gebirge innerhalb von vielen Schluchten kleine Bäche und Flüsse auf. In dieser Canyonvegetation leben sogar die Ringelschwanzmakis, die Kattas. Zwei Wanderungen stehen auf dem Programm: Canyon der Makis und Piscine Naturelle. Der Sonnenuntergang am Fenster von Isalo bringt ein romantisches Element in den Aufenthalt im Isalo-Gebirge.

8.Tag Relais de La Reine Halbpension

Die Baobabs: die Mutter des Waldes Die heutige Landschaft ähnelt einer typischen afrikanischen Savannelandschaft. Die Fahrt beginnt in einer Geisterstadt. Das Ilakaka-Dorf ist durch die Entdeckung von Saphirminen entstanden. Die Aufgabenaufteilung ist dort sehr präzis. Die armen oft aus den umliegenden Dörfern Einheimischen arbeiten an den Minen. Die Arbeitslosen sind als Zwischenhändler tätig. Die großen Käufer sind alle Asiaten: Thais, Sri-Lankesen und Chinesen. Das Ganze bildet eine kleine Welt bizarrer Konstellation in der Wüste von Ilakaka.

In einem Dorf namens Andranomaintso werden die ersten Baobabs dieser Reise gesehen. Leider wegen leichtsinnigen Verhaltens von Touristen, die die Einheimischen Jahre lang mit Geschenken verwöhnt haben, glauben die dortigen Menschen, weiße Leute seien mit großzügiger „Geschenkerei „ gleichzusetzen.

Ein schweizerischer Hobby-Botaniker ist auf die Idee gekommen, die bedrohten Pflanzen des Südens zu sammeln um sie vor der Degradierung ihres Lebensraumes zu retten. Aus diesem genialen Konzept wurde das „Arboretum“ ins Leben gerufen. Arboretum ist eine Art botanischer Garten für die Pflanzen des Südens. Ein dreiviertelstündiger Spaziergang im Arboretum ist lohnend. Außer dem botanischen Interesse der einheimischen Pflanzen, verfügen die Meisten sowohl medizinische Tugend als auch praktischen Gebrauch. Die große endemische Aloe-Art „ Aloe Vahombe“ dient bei den Antandroys zugleich als Dekorpflanze und Heilmittel gegen Magenverstimmung.

9.Tag Victory Halbpension

Am Strand von Ifaty Das Dorf Ifaty liegt ca. 1 ½ Stunden von Toliary entfernt. Dieses Fischerdorf ist ein bekannter Badeurlaubsort. Die Einheimischen heißen Vezos. Sie leben am und vom Meer. Ihre Auslegerboote erinnern an ihre Verwandten bzw. Cousins in Indonesien. Eine Wanderung im Baobabwald wird angeboten. Wer sich für Vogelbeobachtung interessiert, kann auf der Spur des Langschwanzerdracke Uratelornis chimaera gehen. Schnorcheln und Meeresausflüge sind auch vor Ort möglich. Sonst haben die Kunden zwei Tage zur freien Verfügung.

10.bis 13.Tag Les Dunes Halbpension

Rückflug nach Tana und Heimflug nach Europa 14.Tag

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