Berenty Privatreservat
Dieses Privatreservat liegt ca. 90 Km von Taolagnaro entfernt. Nach dreistündiger ziemlich anstrengender Fahrt kommt man in Berenty an. Die Attraktion sind unumstritten die kleine und endemische Berenty-Welt und der tanzende Larvensifaka. Im Gegensatz zu den anderen Lemuren bewegt sich der Sifaka auf zwei Beinen. Drei Schwerpunkte stehen auf dem Programm: Wanderung in den zwei Teilen des Galeriewaldes, Wanderung im Dornenwald und Nachtwanderung im Didieraceaenwald. Außer den Wieselmakis, den Mausmakis, den Chamäleonen, und Vögeln, die man während der Nachtwanderung sieht, ist die Nachtwanderung im Didieraceaenwald ein außergewöhnliches emotionales Erlebnis. Diese Armleuchtergewächse, der klare Sternhimmel, die Rufen der nachtaktiven Wieselmakis, und das Kreuz des Südens versetzen einen in eine irreale Welt mitten unter den tanzenden Sifakas. In Berenty kann man den Volkstamm Antandroy kennen lernen. Die Dornenmänner leben in diesem Teil der Insel, wo fast nur Dornenwälder und Feigenkakteen wachsen. Trotz dieser harten Lebensbedingungen, ist ihnen die Aufbewahrung der Originalität ihrer Kultur gelungen. Die Antandroys haben ihre eigene Musik, eigene gesellschaftliche Struktur und eigene Lebensweise. Eine Eheschließung erfolgt beispielsweise nur nach Abgabe von zwei Zebus an die Brauteltern. Weder Kirche noch Standesamt ist entscheidender als die zwei Buckelrinder.
| Fragen | Antworten |
|---|---|
| Waldtyp | Dornenwald und Trockenwald |
| Höhe | Keine Angaben |
| Fläche | 200 Ha |
| Wanderungsdauer | 1 bis 2 Stunden |
| Schuhe | Sandalen |
| Wanderstock | Nein |
| Regensachen | Nein |
| Mückenschutz | Ja |
| Sonnenschutz | Ja |
| Nachtwanderung | Ja, 1 Stunde |
Tierliste für Berenty Privatpark
Madagaskar Boa: Sanzinia madagascariensis volontany; Madagaskar Boa: Acrantophis dumerili; Elsterdrossel: Copsychus albospecularis; Grauköpchen: Agapornis cana; Große Vasapapagei: Coracopsis vasa; Hackenschnabelvanga: Vanga curvirostris; Hammerkopf: Scopus umbretta; Hirtenstar: Acridotheres tristis; Katta: Lemur catta; kleine Vasapapagei: Coracopsis nigra; Kuhreiher: Bubulcus ibis; Larvensifaka: Propithecus verrauxi; Madagaskar Sperber: Accipiter madagascariensis Madagaskar Webber: Foudia madagascariensis; Madagaskarkauz: Ninox supercialis; Mausmaki: Microcebus rufus; Nachtschwalbe: Caprimulgus madagascariensis; Oustaleti-Chamäleon: Furcifer oustaleti; Riesencoua: Coua gigas Rotstirnmaki: Eulemur rufus; Schieferfalke: Falco concolor; Schopfcoua: Coua cristata; Schwarzkelchen: Saxicola torquata; Silberreiher: Cosmerodius alba; Stahlnektarvogel: Nectarinia notate; Teppich-Chamäleon: Furcifer lateralis; Turteltaube: Streptopelia picturata; Wachtel: Coturnis coturnix; Warze-Chamäleon: Furcifer verrocosus; Wieselmaki: Lepilemur leucopus; Zimtracke: Eurystomus glaucurus; Zwergohreule: Otus rutilus
Ambre