Isalo Nationalpark
Der Isalo Nationalpark erstreckt sich zwischen einer Höhe von 500 m und 1300 m auf einer spektakulären Sandsteinformation. Trotz des fast das ganze Jahr über trockenen Klimas ist die Existenz von mehreren Wasserstellen im Gebirge sensationell. Kleine Bäche und Flüsse ernähren die vielen Oasen in den Schluchten. Der Kontrast zwischen der äußeren trockenen und der grünen Vegetation mit Pandanuspalmen innerhalb der Schluchten im Park ist faszinierend. Die zwei bekannten Schluchten sind: die Schlucht der Makis und die Schlucht der Ratten, die nördlich des Parks liegen. Der südliche Teil des Parks ist für das „ Piscine Naturelle“, ein natürliches Schwimmbecken und seine kleine Wasserfälle bekannt. Die Wanderungen im Park führen zu diesen verschieden Sehenswürdigkeiten. Im Piscine Naturelle besteht eine Bademöglichkeit. Das Wort „Isalo“ kommt von der im Park endemischen Pflanzen namens „Salotse“.
Das Gebirge ist eine heilige Stätte für den Volkstamm Bara, weil die Baras ihre Toten an Felsen im Gebirge bestatten. Die Baras sind eine der interessantesten Bevölkerungen Madagaskars. Ihre Nomaden-und Hirtenkultur verraten ihre afrikanische Herkunft. Bei ihnen ist der Zebu-Diebstahl der Nationalsport. Einmal in seinem Leben muss ein Mann Zebus geklaut haben. Die Mannwerdung erfolgt bei den Baras durch diese außergewöhnliche Mutprobe.
Außerhalb der Schluchten, wo Lemuren und Vögel zu sehen sind, besteht die Florazusammensetzung vorwiegend aus für trockene Gebiete typischen wasserspeicherden Pflanzen. Dickfußpflanzen, Tapiabäume und verschiedene Aloe-und Kalanchoe-Arten sind im südlichen Teil des Parks zu sehen
| Fragen | Antworten |
|---|---|
| Waldtyp | Trockenwald |
| Höhe | 500 m – 1 300 m |
| Fläche | 80 000 Ha |
| Wanderungsdauer | 2 bis 8 Stunden |
| Schuhe | Wanderschuhe |
| Wanderstock | Nein |
| Regensachen | Nein |
| Mückenschutz | Ja |
| Sonnenschutz | Ja |
| Nachtwanderung | Nein |
Tierliste für Isalo Nationalpark
Ameisenlöwen: Myrmeleon formicarius; Benson Rötel: Pseudocossyphus bensoni; Bienenfresser: Merops superciliosus; Boa: Acrantophis dumerlii; Engmaulfrosch: Scaphiophryne gottlebei; Frösche: Heterixalus sp; Gelbschnabel Schwarzmilan: Milvus aegyptus Glanzente: Sarkidiornis melanotos; Hirtenstar: Acridotheres tristis; Hova Lerchen: Mirafra hova; Kattas: Lemur catta; Kuhreiher: Bubulcus ibis; Larvensifaka: Propithecus verrauxi; Madagaskar Webber: Foudia madagascariensis; Mähnenibis: Lophotibis cristata Natterschlange: Madagascarophis colubrinus; Newton Falke: Falco newtoni; Paradiesschnäper : Terpsiphone mutata; Raupenfänger: Coracina cinera; Rotschnabelbülbül: Hypsipetes madagascariensis; Schwarzkelchen: Saxicola torquata; Skorpione; Stahlnektarvogel: Nectarinia notata; Turteltaube: Streptopelia picturata; Warzchamäleon: Furcifer oustaleti; Wiedehopf: Upupa epops
Ambre