die Forschungsstation Kirindy
Schon beim Anflug auf die Stadt Morondava sieht man überall die Baobabs. Die Fahrt zur Forschungs- und Naturschutzstation Kirindy geht vorbei an der berühmten Baobab-Allee, einer der meist fotografierten Sehenswürdigkeiten Madagaskars. Ein schweizerisches Entwicklungsprojekt hat sich hier um die Aufforstung und Erhaltung des Waldes verdient gemacht. Auf vielen Lehrpfaden sind neben interessanten Baumarten (u.a. Palisander, Ebenholz, Pachypodium) auch viele Tierarten wie Larvensifakas und andere Lemuren zu entdecken. Zu den seltensten Arten gehören die nur hier vorkommenden, aber ausschließlich nachtaktivem Madagaskar Springratten und die größten madagassischen Raubtiere, die Frettkatzen oder Fossas. Für die Chance, sie und etliche nachtaktive Maus- und Wieselmakis zu sehen, lohnt sich eine Nachtwanderung im Kirindywald mit einem kundigen Führer.
| Fragen | Antworten |
|---|---|
| Waldtyp | Trockenwald |
| Höhe | 0 m |
| Fläche | Keine Angaben |
| Wanderungsdauer | 1 bis 2 Stunden |
| Schuhe | geschlossene Schuhe |
| Wanderstock | Nein |
| Regensachen | Nein |
| Mückenschutz | Ja |
| Sonnenschutz | Ja |
| Nachtwanderung | Ja, 1 Stunde |
Tierliste für Kirindy Wald
Blauvanga: Cyanolanius madagascariensis; Echsenhabicht: Accipiter francii; Eisvogel: Corythornis vintsioides; Elsterdrossel: Copsychus albus; Flamingo: Phoenicopterus ruber Fossa: Cryptoprocta ferox; Gabelschwanzdrongo: Dicrurus fortificatus; Große Vasapapagei: Coracopsis vasa; Hackenschnabelvanga: Vanga curvirostris; Hammerkopf: Scopus umbretta; Hirtenstar: Acridotheres tristis Höhlenweihe: Polyboroides radiates; Kuhreiher: Bubulcus ibis; Larvensifakas : Propithecus verrauxi; Madagaskar Webber: Foudia; Oustaleti-Chamäleon: Furcifer oustaleti; Rotschwanzwieselmaki: Lepilemur ruficaudatus Rotstirmakis: Fulvus rufus; Schildkröte: Pyxis planicauda; Verrocosus-Chamäleon: Furcifer verrocosus; Westlicher Gabelstreifenmaki: Phaner pallescens
Ambre